| Niro-Schaekel |
Die
Bolzen der Niroschäkel an den unteren Umlenkpunkten wurden im Versaufloch
mit Schlauch überzogen, um eine Zersetzung (Übergang Stahl-Niro) zu
vermeiden. Nach Ansicht des GL’s ist dies nicht notwendig. |
| Niro-Hundsfotten |
Die
am Vortoppmastgarten angebauten Hundsfotten aus Niro haben sich bewährt.
Demnächst werden Fotten, M16x60 Niroschrauben, selbstsichernde Muttern
(mit Plastikeinsatz) und (wenn zu bekommen) 32mm lange Rohrstücke an Bord
kommen, die dann verwendet werden können um die alten Hundsfotten, die an
Deck (!) gefahren werden, gegen die aus Niro auszuwechseln. Im Rigg sollen
aber weiterhin die normalen Hundsfotten eingesetzt werden. (Sehen dort
besser aus) Dazu noch ein Hinweis: Beim Überholen bitte nur die Öse, die
aus dem Block herausschaut lackieren. Den Rest nur mit Rostschutz
behandeln. Die ganze Fott wird sonst zu dick mit dem Lack und man bekommt
sie kaum in den Block hinein. Wir hatten in der Werft sehr große
Schwierigkeiten mit den vorbereiteten Fotten. Beim Zusammenbauen des
Blocks die Außenseite der Hundsfott leicht einfetten damit es besser
flutscht. |
| Fockhals-Ausleger |
An
der Außenkante Back wurden Ausleger angeschweißt, die unseren Fockhals
besser zum Stehen bringen sollen. Diese sind aus Niromaterial und werden
daher NICHT angemalt. Nur in besonderen Ausnahmefällen können diese
Ausleger eingeklappt werden und werden dann mit einem Zeiser an der Reling
gesichert. Die Fock kann dann natürlich nicht mehr gesetzt werden. |
| Fock vs. Radar |
Die
jetzt angeschlagene Fock 97 ist für unseren Radar zu groß geschnitten
und wird fast ständig am Käfig scheuern, bitte unbedingt darauf achten,
das mit einem Gording das Unterliek leicht angelupft wird um ein
schamfielen zu vermeiden. |
| Fockhals-Preventer |
Der
Preventer am Fockhals wurde abgeschlagen, da dieser eh nicht mehr
angeschlagen werden kann (von Klaus Ricke entschieden). |
| Fockhals |
Um
den Fockhals richtig setzen zu können ist an der Nagelbank eine Öse
angeschweißt worden, wo eine Dörte angeschlagen werden kann. Bitte
schaut es das ganze mal in Ruhe an wenn ihr wieder an Bord seit. |
| Strecktaue |
Zum
Spannen der Sicherheitsstander am Kindersarg/ Magnetkompass wurden an der Reling
(Niedergänge) 2 Ösen eingearbeitet die jetzt dazu benutzt werden können,
statt immer um die Reling herum zu spannen. |
| Laufendes Gut |
Wir
beabsichtigen unser laufendes Gut 20mm PA (das woran wir alle immer
ziehen) in Zukunft gegen Roblon auszutauschen. Dieses Material ist
wesentlich beständiger gegen Sonneneinstrahlung, die ja unser PA Material
so aushärten läst und auch brüchig macht. Des weiteren soll ein Verdrillen
wie wir es von den Vorfallen kennen so nicht vorkommen. Wir wollen es erst
mal ausprobieren. Zu erkennen ist das Material an der braunen Farben.
Zunächst wurden folgende Klappläufer mit Roblon eingezogen: die Bootsläufer
der Geeste (Bb), das Innenklüverfall und die Untermarsbrasse am Großtopp
Stb. Natürlich ist dieses Material am Anfang ziemlich spröde und läst
sich schwer spleissen. Aber gebt ihm bitte eine Chance. In der Segellast
findet ihr einen 20mm Coil um weiteres Gut auszutauschen. So ganz verkehrt
kann es nicht sein, da alle Skandinavier z.B. dieses Material fahren. |
| Webeleinen |
Weiter
wollen wir das gleiche Material - allerdings in 16mm Stärke - in Zukunft
für unsere Webeleinen verwenden. Unser bislang verwendetes Spleitex ist
leider sehr UV-Strahlen empfindlich. Einige abgebaute Grummets ließen
sich nur durch Reiben zwischen den Finger komplett durcharbeiten. Wir
haben angefangen, am Großtopp auf Bb-Seite von unten an neue Webeleinen
aus Roblon einzuarbeiten. Dabei hat sich schnell raus gestellt das es sich
schnell durchhängt. Es scheint also, das es sich noch stark reckt. Ob
sich ein Vorrecken lohnt oder es einen anderen Trick (Wasser, Eis, Feuer)
gibt werden wir versuchen rauszufinden. Ziel ist es, das ständige
Webeleinenerneuern und wilde Rumbelabeln ein bisschen im Zaume zu halten
und damit Zeit zu haben für andere wichtige Instandhaltungsarbeiten. |
| Müllsäcke |
In
der Leinenlast Bb am Notausgang Maschine ist in der Spante ein Ablagefach
hin gekommen, wo die Müllsäcke in so großer Anzahl gestaut werden, das
sie für ein halbes Jahr reichen sollten. |
| Labsal |
Insgesamt
haben wir ca. 80l vorgemischte Labsale im Kettenkasten. In jedes neu
angefangene Gebinde muss noch ein sogenanntes Additiv hineingemischt
werden. Dies ist im Millionenstore gestaut. Das Additiv bewirkt, das die
Labsale aushärtet und wir nicht tagelang in die Matsche fassen müssen.
Ist also recht wichtig. Bitte denkt dran, das die Labsale kräftig
aufgeschüttelt werden muss, weil sich die 2 Komponenten im Laufe der Zeit
voneinander absetzen, der Teer fällt nach unten und das Öl schwimmt oben
auf. |
| Blockkonservierung |
Zur
Konservierung der Blöcke wird in Zukunft ausschließlich der Lack Le
Tonkinois No.1 benutzt. Das bislang schon benutzte Le Tonkinois (ohne
No.1) bildete eine sehr dicke Lackschicht aus, die oftmals schnell
abplatzte. Da Le Tonkinois No.1 ist wesentlich dünnflüssiger und muß
nach unserer Erfahrung zwischen 2x und 3x aufgetragen werden. Wenn sich
eine dünne Lackschicht bildet reicht es mit den Anstrichen. Dieses Konservierungsmittel
findet ihr im Millionenstore, 3. Türe. Das Gebinde sieht aus wie eine
Teedose und ist in der Verwendung sehr ergiebig. Das noch vorhandene Le
Tonkinois (ohne No.1) kann für andere Holzlackierungen weiter
aufgebraucht werden. Was wir nicht mehr machen werden ist das Lackieren
mit Leinölfirnis oder das Kochen im Selbigen. |
| Nagelhammer |
In
der Werft wurde ein 2. pneumatischer Nagelhammer angeschafft, der uns
schon gute Dienste geleistet hat. Gestaut ist dieser unterhalb der
Werkbank (Kabelgatt) in einem Bosch-Geräte Koffer. Lange Luftschläuche,
Verteiler und Adapter findet ihr am Ende der Werkbank hinter den
elektrischen Geräten. |
| Leder |
Ebenfalls
in einem solchem Koffer unter der Werkbank hab ich Ledermaterial gefunden
was wir verzweifelt die halbe Werft gesucht haben. Dies nur zur Info. |
| Linseneinsätze |
Neu
in Reserve an Bord sind die Linseneinsätze der großen Positionslaternen
gekommen. Jeweils eine rote, grüne und weiße sind unterhalb der Kapitänskoje
gestaut. |
| Schotstander
der Vorsegel |
Für
die Schotstander der Vorsegel haben wir neue Blockeier bekommen. Diese
haben innen einen eingedrechselten Absatz wo die Isolierbuchsen, die wir
an den Rahen einsetzen, eingedrückt werden können. Diese verhindern dann
ein Verlaufen der Blockscheibe zum Holz hin. Beim Einsetzen des Bolzen
kontrolliert vorher die Bolzenlänge. Evtl. müsst ihr auch die 2. Seite
des Blockeis auf Bolzendurchmesser aufbohren. Rausrutschen kann der Bolzen
später nicht, da der Draht das ganze Ei umschließt. |
| Blockscheiben |
Unsere
normalen Blockscheiben haben einen Durchmesser von 100mm. Für den
Halsblock haben wir in der Werft Scheiben fertigen lassen mit 80mm
Durchmesser, damit das 24er Gut ohne zu scheuern durchlaufen kann –
bitte dieses beim Blocktauschen berücksichtigen. |
| Moosgummi |
Überschüssiges
Moosgummimaterial, was wir zum Abdichten der Schotten benutzt haben,
befindet sich in der Segellast, auch der Primer und der Spezialkleber ist
der Kiste drin. |
| Weser |
Wie
schon beschrieben, sind die Schnellverschlüsse der Weser gegen
Profiverschlüsse gewechselt worden. Bitte macht euch bei eurer nächsten
Fahrt in Ruhe mit den Verschlüssen vertraut, damit ihr nicht erst im
Wasser wild rumhampelt!!! |
| Werkzeug |
Einiges
an neuem Werkzeug, Ersatzpeilmaß, Segelnadeln usw. sind in der
Bootsmanns/ Kaptainslast in der Leinenlast gestaut worden. |